In Form eines großen Stadtplans werden die Straßen, in denen die Novemberpogrome stattgefunden haben, sichtbar. Schülerinnen und Schüler haben Zeitzeugenberichte eingesprochen, die durch das Scannen verschiedener QR-Codes lebendig werden.
Damit sollen junge Menschen für die Geschichte und die Auswirkungen der Pogrome sensibilisiert und ihnen den Wert des Gedenkens vermittelt werden. Die Schülerinnen und Schüler haben unter Anleitung recherchiert, Zeitzeugenberichte analysiert und die Ereignisse in verschiedenen Formaten dokumentiert, um ihre Erkenntnisse mit der Schulgemeinschaft zu teilen.
Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler ab diesem Schuljahr im Zuge der Geschichts-AG Erinnerungskultur, unter Leitung von Frau Wand-Greve und Frau Linnhoff, mit der Recherche zu drei Themenbereichen historisch arbeiten. Schwerpunkte sind die Einzelschicksale der Opfer des Bombenangriffs vom 23. März 1945, der Kindertransporte sowie der Zwangsarbeit in Recklinghausen während des Nationalsozialismus.
Zitatblock
Die Schülerinnen und Schüler lernen, in Archiven und mit dem Opferbuch Recklinghausen zu arbeiten und sich mit originalen Quellen auseinanderzusetzen. Die Arbeitsgemeinschaft reist zu den Orten, an denen die Opfer und Kinder gelebt haben und werden ggf. mit Nachkommen ins Gespräch kommen.
Falls du auch Teil eines besonderen Gesichtsprojekts sein möchtest, melde dich gerne bei Frau Wand-Greve oder Frau Linnhoff.