Der Start: Eine Reise durch die eigene Biografie
Als Einstieg und Inspiration diente uns eine gemeinsame Phantasiereise mit dem Titel „Mein Leben als Film“. Dabei sind wir in Gedanken noch einmal zurück zu unseren Anfängen gereist: von der Geburt über die Kindergartenzeit und die Grundschule bis hin zu unserer aktuellen Schulform. Doch die Reise hörte nicht in der Gegenwart auf. Wir haben den Blick weit nach vorne geworfen: Wo werde ich an meinem 29. Geburtstag sein? Welchen Beruf werde ich ausüben? Und welche Menschen werden mich in der Zukunft begleiten?
Von der Idee zum Kunstwerk: Der Bau unseres „Zukunftsbaums“
Um unseren Gedanken, Wünschen und Zielen einen festen Platz zu geben, haben wir beschlossen, gemeinsam einen symbolischen Baum zu erschaffen. Das gesamte Projekt war echte Teamarbeit und lief in mehreren handwerklichen Schritten ab:
Das Fundament und Gerüst: Zuerst ging es ans Holz. Eine Gruppe baute aus stabilen Holzlatten und einer Bodenplatte das tragende Grundgerüst des Stammes und der Äste.



Die Formgebung: Mit Maschendraht wurde die Krone geformt, bevor der Baum mit unzähligen Schichten Pappmaché und weißer Grundierung seine plastische Gestalt annahm.


Die Optik: Anschließend verwandelte ein kreatives Team den weißen Rohling mit detailreichen Pinselstrichen in eine wunderschöne Birke.


Blätter voller Wünsche
Der fertige Baum blieb jedoch nicht kahl. Im Laufe der Woche füllte er sich Stück für Stück mit Leben. Jede Schülerin und jeder Schüler schrieb die eigenen Wünsche, Ziele und Vorstellungen für die Zukunft auf bunte, selbst ausgeschnittene Papierblätter.

Diese Blätter wurden an die Äste gehängt und zeigen nun eine bunte Vielfalt an Lebensentwürfen und Träumen unseres Jahrgangs. Unser selbst gebauter Baum im Flur erinnert uns nun jeden Tag daran, dass unsere Zukunft in unseren eigenen Händen liegt – und dass wir bereits jetzt die Weichen dafür stellen können.
Text und Fotos: A. Drüppel und T. Weskamp