Personenkasten von Sergej Steer
Mit dabei waren Teilnehmende vom Marie-Curie-Gymnasium, der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, der Wolfgang-Borchert-Gesamtschule, dem Hittorf-Gymnasium sowie dem Gymnasium Petrinum.
Die Ausbildung umfasste einen theoretischen und einen praktischen Teil und vermittelte den Schüler*innen wichtige Grundlagen für ihre zukünftige Rolle als Junior-Coach. Im Mittelpunkt standen dabei zahlreiche Themen, die für die Planung, Durchführung und Reflexion von Training von großer Bedeutung sind. Behandelt wurden unter anderem der Trainingsaufbau und die Durchführung von Trainingseinheiten, verschiedene Wettspielformen, der Bereich Fußballfitness sowie der Umgang mit Herausforderungen wie Konfliktlösung und dem sicheren Auftreten als Trainerin oder Trainer.

Darüber hinaus setzten sich die Teilnehmenden mit den Phasen der Teamentwicklung, der Schule des Kleinfeldfußballs, den Grundlagen des Fußballspiels sowie mit den Entwicklungsmerkmalen von Kindern und Jugendlichen auseinander. So erhielten die angehenden Junior-Coaches nicht nur sportpraktisches Wissen, sondern auch wichtige pädagogische und soziale Einblicke.

In der Praxisphase wurde das Gelernte direkt angewendet. Die Schüler*innen probierten verschiedene Bewegungs- und Aufwärmformen aus, lernten unterschiedliche Spielformen und Spielsituationen kennen und konnten eigene Erfahrungen in der Trainingsgestaltung sammeln. Besonders wertvoll war dabei, dass sie in Gruppen eigene Trainingseinheiten planten und praktisch erprobten.

Ein besonderer Höhepunkt war der letzte Ausbildungstag: Hier führten die angehenden DFB-Junior-Coaches in Gruppen eine selbst geplante Trainingseinheit mit Schüler*innen des 5. Jahrgangs durch. Dabei konnten sie ihr neu erworbenes Wissen in der Praxis umsetzen, Verantwortung übernehmen und erste Erfahrungen in der Anleitung von Gruppen sammeln.

Die Ausbildung war für alle Beteiligten eine große Bereicherung. Neben fußballerischem Fachwissen wurden auch Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsfähigkeit und Selbstvertrauen gestärkt. Die Schüler*innen konnten wertvolle Erfahrungen sammeln, die sowohl im Sport als auch darüber hinaus von großer Bedeutung sind.