Personenkasten von Ergänzungskurs „Öffentlichkeitsarbeit“
Der Frühling hat begonnen: Die Tage werden länger, die Sonne scheint häufiger und die Natur erwacht wieder zum Leben.


Für viele Menschen ist das eine Zeit des Neuanfangs – aber auch eine Zeit, in der aktuelle Themen und Trends besonders sichtbar werden. Wie jedes Jahr spielen soziale Medien auch in diesem Frühling eine große Rolle. Auf Plattformen wie TikTok verbreiten sich Trends in kürzester Zeit. Dazu gehören lustige oder auch ungewöhnliche Videos, zum Beispiel KI-generierte Inhalte wie „sprechende Früchte“ oder andere absurde Ideen. Solche Trends sind oft einfach nur zur Unterhaltung da und zeigen, wie kreativ und manchmal auch verrückt das Internet sein kann.
Der Frühling ist nicht nur von Trends geprägt, sondern auch von wichtigen Traditionen. In dieser Zeit fasten sowohl viele Christen als auch Muslime. Für Christen gehört die Fastenzeit zur Vorbereitung auf Ostern, während Muslime im Ramadan fasten. Dabei geht es nicht nur um den Verzicht auf Essen oder Trinken, sondern auch um Selbstdisziplin, Gemeinschaft und Nachdenken. Auch an unserer Schule spielt dieses Thema eine Rolle. Die Islam-AG hat ein Fastenbrechen organisiert. Dabei kamen viele zusammen – sowohl Muslime als auch Christen. Jeder war willkommen. Solche Aktionen stärken die Gemeinschaft und fördern das Miteinander zwischen verschiedenen Kulturen und Religionen

Neben Trends und Traditionen gibt es aber auch Fragen, die immer wieder diskutiert werden. Eine davon lautet: Wird die neue Generation eigentlich „dümmer“ als die vorherige? Manche behaupten, dass durch soziale Medien und ständige Ablenkung die Konzentration sinkt. Andere sehen das ganz anders und sagen, dass junge Menschen heute anders lernen zum Beispiel schneller, digitaler und kreativer.
Der gesamte 7. Jahrgang hat den Frühling mit einem Frühjahrsputz begrüßt und das Nordviertel um unsere Schule von Müll befreit. Auch die Vorbereitungsklassen in der Canisiusstraße und die Internationalen Orientierungsklassen am Kurfürstenwall haben ihre Umgebung entmüllt. Auf diese Weise übernahm die WoBoGe auch Verantwortung für die Umwelt und ihr Umfeld!



Der Frühling 2026 zeigt also eine interessante Mischung: Während draußen alles wächst und neu beginnt, entwickeln sich auch in der Gesellschaft neue Ideen, Diskussionen und Gewohnheiten. Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob etwas besser oder schlechter ist – sondern darum, wie sich die Welt verändert und wie wir damit umgehen.
Text: Ritaj Akkari, Fotos: R. Akkari, T. Abdulazim, M. Lefler, U. Sigges